90 Deals in 90 Tagen, das hatte sich Donald Trump Anfang April den Amerikanern versprochen. Mehrere Börsenrallys und internationale Missstimmungen später läuft die Deadline nun am 1. August aus: Wer sich bis Freitag nicht mit den USA ein Abkommen geeinigt hat, dem drohen Zollsätze von bis zu 50 Prozent.
Sieht man sich die Liste jener Staaten an, die sich mit Washington geeinigt haben, ist Trumps Bilanz überraschend mager. Nur acht Deals konnte der US-Präsident schließen, trotz zweimaliger Fristverlängerung; darunter jedoch auch jene vorläufige Einigung mit der EU, die zwar Deals mit 27 Staaten beinhaltet, aber noch lange nicht auf festem Boden steht: Mehrere Länder – etwa Frankreich – versuchen den „größten Deal aller Zeiten“ massiv zu löchern und Ausnahmen für ihre Waren herauszuverhandeln.