Startseite Kultur Nach Aufregung um ATV-Sendung: „Das Geschäft mit der Liebe“ sperrt wieder auf

Nach Aufregung um ATV-Sendung: „Das Geschäft mit der Liebe“ sperrt wieder auf

von Max

Kurz darauf forderten die Frauensprecherinnen von SPÖ, ÖVP, Neos und Grünen Konsequenzen. Und die gab es umgehend. ATV teilte mit, dass die fünfte Folge der elften Staffel, nicht gezeigt werde. „Da in der betreffenden Folge die Qualitätskontrolle versagt hat“, wurde „die Folge, sowie alle Clips daraus, offline genommen“, sagte ATV. Die noch nicht ausgestrahlten Folgen würden noch einmal geprüft, hieß es.

Prüfung abgeschlossen

Ende April sagte ProSiebenSat.1Puls4-Chef Thomas Gruber dem KURIER, dass man bei der aktuellen Staffel „mit einigen Szenen nicht zufrieden“ gewesen sei. Man saß im Schneideraum, um das Format zu adaptieren und wollte „noch vor dem Sommer“ mit der aktuellen Staffel wieder on Air gehen.

Diese Prüfung dauerte offenbar etwas länger als geplant. Aber wie dem KURIER nun mitgeteilt wurde, hat ATV nach der Aufregung um die Reality-Serie deren Prüfung nun abgeschlossen und die „bestehenden Richtlinien geschärft“. Am 23. Juli soll es um 20.15 Uhr mit einer Doppelfolge weitergehen, bestätigte eine Sendersprecherin. Spätestens dann wird man sehen, ob sich Entscheidendes verändert hat.

 

Verfügbarkeit

Im März hatte vorab auf dem Streamer Joyn verfügbares Videomaterial heftige Kritik ausgelöst. In einer Szene war zu sehen, dass einer der jüngeren Protagonisten sich in vulgärer Sprache über die sexuelle Verfügbarkeit einer thailändischen Frau äußerte und einzelne Praktiken beschrieb. Auch war zu sehen, dass der Mann die offenbar alkoholisierte Frau huckepack davontragen wollte.

Dies wurde zunächst von Falter-Chefredakteur Florian Klenk in sozialen Medien thematisiert und kritisiert. Kurz danach meldete sich Medienminister Babler zu Wort.

über uns

Wp logo2

Damit wir Ihnen möglichst schnell weiterhelfen können, bitten wir Sie, je nach Anliegen über die hier genannten Wege mit uns in Kontakt zu treten.

Aktuelle Nachrichten

Newsletter

2020-2026 – Wiener Presse. Alle Rechte vorbehalten