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„The Purple Bird“ von Bonnie Prince Billy

von Max

Der US-Musiker Will Oldham alias Bonnie Prince Billy veröffentlicht seit vielen Jahren Alben, die man nicht so beiläufig hören kann, sondern bei denen man schon genau hinhören, sich Zeit nehmen muss. Das passt natürlich überhaupt nicht in die aktuelle, schnelllebige Zeit, wirkt kauzig, eigenbrötlerisch, langweilig, anstrengend und kompromisslos am Mainstream vorbeiproduziert. Aber genau das macht den optisch an einen Wurzelsepp erinnernden Musiker auch so besonders. 

Sein kürzlich vorgelegtes Album „The Purple Bird“ ist ihm in puncto Außenseitermusik wieder ganz gut gelungen. Die zwölf Lieder wandeln zwischen Country, Softrock und großer Balladenkunst hin und her. Es gibt Bläser, singen die Cowboygeigen und weinen die Steelgitarren und rumpelt es in der Getreidekammer. 

Wer sich Kritik an Donald-Trump-Wähler erhofft hat, wird enttäuscht werden. „The Purple Bird“ stellt nämlich das Verbindliche ins Zentrum. Für alle Waffenbesitzer (und davon gibt es in den USA ja zu viele) hat er aber eine klare Botschaft: „Guns Are For Cowards“: Nur Feiglinge tragen Schusswaffen. 

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